Schwimm-WM: Fildebrandt krault mit deutschem Rekord zu Staffel-Bronze

TSV-Schwimmer Christoph Fildebrandt hat bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Schwimmen in Istanbul seine erste WM-Medaille gewonnen. An der Seite von Paul Biedermann (Halle/Saale), Dimitri Colupaev (Mainz) und Yannick Lebherz (Potsdam) schwamm der Polizeikommissar-Anwärter mit der 4x200-Meter-Freistilstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in 6:53,22 Minuten zu WM-Bronze. Gold ging an das Quartett aus den USA (6:51,40), Silber an Australien (6:52,29). Das deutsche Team verbesserte mit seiner Zeit den nationalen Rekord um exakt neun Zehntelsekunden. „Das wird Christoph sehr freuen“, so TSV-Coach Jürgen Schmitz. „Die ersten 100 Meter waren aber ein wenig zu schnell.“

Für Fildebrandt schließt sich damit ein erster „Karriere-Kreis“. 2009 feierte der 23-Jährige bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Istanbul sein internationales Debüt. Seither gehörte „Filde“ bis auf eine Ausnahme – 2011 verzichtete er auf eine Teilnahme bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Szczecin (Trainingsrückstand) – immer zum DSV-Team bei internationalen Großereignissen. Seine bisher einzige internationale Medaille gewann er 2010 bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Eindhoven (Silber 4x50 Meter Freistil), bei den Olympischen Spielen in London belegte er in diesem Jahr Rang sechs mit der 4x100-Meter-Freistilstaffel).