ACHTUNG: Der Terminplan war fehlerhaft, am 06.03 & 07.03 ist Verband lange Strecke in Neuss!
07.02.2010
DMS-J Verband am 06.02 & 07.02:
Die 6. Mannschaft, als Sieger in der Altersklasse D weiblich waren Mona Lucaßen (Dor), Larissa Zabel (Dor), Katharina Hüsgen, Isabell Godoy, Tessa Oberhof, Liska Bittel (Dor), Kim Zohren und Paula Leonahrdt! Die gesamten Ergebnisse von DMS-J Verband gibt’s hier!
Staffel-Rekord und Platz fünf zum EM-Abschluss für Fildebrandt
Mit einem deutschen Rekord und Platz fünf mit der 4x50-Meter-Freistilstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) beendete TSV-Schwimmer Christoph Fildebrandt die 13. Kurzbahn-Europameisterschaften im Schwimmen in Istanbul. Nach nationalem Rekord im Vorlauf (1:25,54 Sekunden) steigerte sich das DSV-Quartett mit Schlussschwimmer Fildebrandt im Finale nochmals um 1,23 Sekunden auf 1:24,31 Minuten. „Auf der zweiten Bahn hing ich voll in den Wellen des Franzosen Frédérick Bousquet“, kommentierte Fildebrandt seinen 20,91 Sekunden langen Auftritt mit „fliegendem Start“ neben dem Vize-Weltmeister über 50 Meter Freistil.
Ein versöhnlicher Abschluss für den 20-Jährigen, für den die Titelkämpfe mit den Plätzen 36 und 24 über 50 Meter Freistil (22,13 Sekunden) und 100 Meter Freistil (48,21 Sekunden) zunächst durchwachsen begonnen hatten. Seine Zeit über die 100-Meter-Distanz hätte eigentlich für das Semifinale gereicht, allerdings waren zwei andere deutsche Starter in den Vorläufen schneller. Und im Halbfinale bei kontinentalen Titelkämpfen im Schwimmen dürfen immer nur zwei Athleten pro Nation starten.
Harald Gehring
Fildebrandt kratzt am EM-Halbfinale
Bei seinen ersten beiden Auftritten auf der großen internationalen Bühne des Schwimmsports schaffte Christoph Fildebrandt zwar nicht auf Anhieb den Sprung in die Halbfinalläufe über 50 und 100 Meter Freistil, schlug sich aber dennoch gut im Kampf gegen Europas Elite.So blieb der 20-Jährige am Donnerstag in 22,13 Sekunden über 50 Meter Freistil als 36. exakt 34 Hundertstelsekunden über seiner persönlichen Bestzeit. Einen Tag später schwamm Fildebrandt in 48,21 Sekunden über 100 Meter Freistil auf Rang 24 nach den Vorläufen. Seine Zeit hätte eigentlich für das Semifinale gereicht, allerdings waren zwei andere Deutsche schneller. Und im Halbfinale bei kontinentalen Titelkämpfen im Schwimmen dürfen immer nur zwei Athleten pro Nation starten.
„Das war nicht gerade der beste Auftakt für mich bei einer großen Meisterschaft“, erklärte der 20-Jährige nach seinen beiden EM-Debütrennen. „In den vergangenen Wochen war ich immer einen Tick schneller – und die Zeiten hätten jeweils für das Halbfinale gereicht.“
Am Sonntag darf Christoph Fildebrandt aber nochmals ran: mit der 4x50-Meter-Freistilstaffel des Deutschen-Schwimmverbandes (DSV). Und dann ist sogar der Sprung ins Finale der besten zehn Nationen möglich.
Harald Gehring
Fildebrandt fühlt sich fit für EM
Ab Donnerstag geht es für Christoph Fildebrandt bei den Kurzbahn-Europameistermeisterschaften im Schwimmen in Istanbul (10. bis 13. Dezember) allen voran darum, internationale Luft zu schnuppern. Der 20-Jährige ist dabei gleich am Eröffnungstag über 50 Meter Freistil gefordert und will sich in diesem Rennen endgültig seinen Startplatz für die 4x50-Meter-Freistilstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Sonntag sichern. „Im Einzelrennen über 50 Meter Freistil geht es noch einmal um die begehrten vier Plätze in der Staffel“, erklärt der Remscheider, der sich mit Platz zwei über 50 Meter Freistil bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen für die EM qualifiziert hatte.
Der Schützling von Jürgen Schmitz beim TSV fühlt sich fit für seine erste große internationale Bewährungsprobe. Und dass, obwohl er vergangene Woche noch mit einem leichten Infekt kämpfte. „Das war glücklicherweise nichts Schlimmes“, so Fildebrandt. Der gebürtige Wuppertaler ist nach 21 Jahren der erste Dormagener Schwimmer bei einem internationalen Großereignis. 1988 stand Stephan Güsgen im deutschen Team bei den Olympischen Spielen in Seoul – ebenfalls über 50 Meter Freistil.
Beim ersten Einschwimmen in der Abdi Ipekci Arena in Istanbul hatte der Polizeikommissar-Anwärter am Mittwoch „ein gutes Wassergefühl“. Mit seinen 21,79 Sekunden von den nationalen Titelkämpfen in Essen ist Fildebrandt als 27. über 50 Meter Freistil gemeldet – die ersten 20 der Vorläufe am Vormittag qualifizieren sich für das Halbfinale am Nachmittag. Bereits am Freitag stehen dann die 100 Meter Freistil auf dem Programm.
Harald Gehring
NRW- Kurzbahnmeisterschaften der Master
Drei Schwimmer der SG Bayer aus Dormagen waren am 28./29. Nov. bei den NRW-Kurzbahn-Meisterschaften in Bottrop erfolgreich ... mehr.
DMS 1. Bundesliga: Klassenerhalt unter Dach und Fach
Den Klassenerhalt unter Dach brachten die ersten Mannschaften – Frauen und Männer – der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen beim Finale der 1. Bundesliga in Wuppertal. So belegten die Frauen mit den Dormagenerinnen Sina Klein, Elisa Thimm, Bettina Trampler und Laura Zimmermann mit 50.014 Punkten Rang neun unter den 14 Klubs der bundesweit höchsten Klasse. Laura Zimmermann erreichte dabei in 1:05,39 Minuten über 100 Meter Rücken die höchste Punktzahl der vier TSV-Starterinnen (725 Punkte).
Das mit sechs TSV-Aktiven gespickte Männer-Team der SG Bayer schwamm mit 52.618 Punkten auf Platz zehn. Dabei blieb Christoph Fildebrandt, der ab Donnerstag bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Istanbul für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) im Einsatz ist, in 48,18 Sekunden über 100 Meter Freistil über der 900-Punkte-Marke (931). Die weiteren Dormagener in der Bayer-Equipe waren: Marco Antona, Robin Böcker, Wladi Petrov, Christopher Reichelt und Nils Rötgers.
Die Einzelergebnisse der TSV-Aktiven sind zu finden unter:
TSV-Schwimmer Christoph Fildebrandt darf bei den Kurzbahn-Europameisterschaften im Schwimmen in Istanbul (10. bis 13. Dezember) für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) nun auch über zwei Einzelstrecken starten. Der nationale Verband hat den 20-Jährigen sowohl über 50 Meter als auch über 100 Meter Freistil gemeldet. Fildebrandt hatte das EM-Ticket am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen gelöst. Als Deutscher Vizemeister über 50 Meter Freistil empfahl er sich für die 4x50-Meter-Freistilstaffel des DSV und wurde prompt auch berücksichtig. Da er aber sowohl über 50 Meter Freistil als auch über 100 Meter Freistil die vorgegebene EM-Norm nicht unterboten hatte, stand hinter einem Einzelstart zuletzt noch ein dickes Fragezeichen. Der nationale Verband gibt Fildebrandt damit die Chance, internationale Luft auch in Einzelrennen zu schnuppern.
Internationaler Einsatz für Thimm
Nicht nur Christoph Fildebrandt wurde vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) für seinen zweiten Platz über 50 Meter Freistil bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen mit einem internationalen Einsatz bei den Europameisterschaften in Istanbul (10. bis 13. Dezember) belohnt. Auch Mannschaftskameradin Elisa Thimm ist in diesem Jahr noch einmal auf der internationalen Schwimmsport-Bühne gefordert. Die 15-jährige Deutsche Meisterin über 1500 Meter Freistil wurde vom DSV in eine Jugendauswahl für ein Meeting im slowenischen Maribor berufen. Mit einer Teilnahme bei der EM in der Türkei konnte die Rommerskirchenerin trotz ihres Titels nicht rechnen, da die 1500 Meter Freistil nicht zum Programm der kontinentalen Titelkämpfe auf der Kurzbahn bei den Frauen gehören.
(Harald Gehring)
Wie in „alten Zeiten“
TSV zurück auf nationaler und internationaler Bühne
Der TSV Bayer Dormagen ist im Schwimmsport endgültig wieder ein Gesprächsthema: Gut ein Vierteljahrhundert nach den „großen TSV-Zeiten“ mit Rolf Beab, Stephan Güsgen & Co ist der Verein wieder zurück auf der nationalen wie internationalen Schwimmsport-Bühne. Hierfür stehen derzeit vor allen zwei Namen: Elisa Thimm und Christoph Fildebrandt. Thimm sorgte am ersten Tag der Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen in Essen mit Gold über 1500 Meter Freistil (16:36,58 Minuten) für einen Paukenschlag. Es war der erste DM-Titel für einen Dormagener Schwimmer in der offenen Klasse seit 20 Jahren. 1989 gewann Stephan Güsgen bei den nationalen Titelkämpfen in Dortmund Gold über 50 Meter Schmetterling.
„Natürlich wollte ich eine Medaille, aber dass es Gold geworden ist, ist einfach unglaublich“, erklärte die Rommerskirchenerin nach ihrem Überraschungs-Coup. Thimm knüpfte damit an ihre guten Leistungen aus dem Sommer an, als sich die Schülerin des Norbert-Gymnasiums in Knechtsteden bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Hamburg für die Junioren-Europameisterschaften in Prag qualifizierte. Dort gelang ihr mit einem siebten Platz über 1500 Meter Freistil auf Anhieb der Sprung in die europäische Spitze. 2010 will sich die TSV-Athletin auf der internationalen Bühne bei den Junioren noch weiter nach vorne arbeiten. „Die Junioren-Europameisterschaften in Helsinki nächsten Sommer habe ich fest im Visier.“
EM-Luft hat auch Christoph Fildebrandt bereits geschnuppert: Bei der Junioren-EM 2007 gewann der Remscheider Gold mit der 4x100 Meter Freistilstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) und Silber über 4x200 Meter Freistil. In acht Tagen wartet aber eine noch größere Herausforderung auf den 20-Jährigen Schützling von TSV-Coach Jürgen Schmitz. Bei der DM in Essen schwamm der Polizei-Kommissar-Anwärter in 21,79 Sekunden zu Silber über 50 Meter Freistil. Schneller war nur der Hamburger Steffen Deibler (21,15 Sekunden). Fildebrandt unterbot zwar nicht die vom DSV geforderte Norm für einen Einzelstart über 50 Meter Freistil bei den kontinentalen Titelkämpfen in der Türkei, er empfahl sich aber für die 4x50-Meter-Freistilstaffel. „Im Vorlauf lief es noch nicht richtig rund, aber im Finale hat dann alles gepasst“, erklärte der gebürtige Wuppertaler, der sich nur als Fünfter für das Finale des besten Sechs qualifiziert hatte.
Am Montagnachmittag gab der nationale Verband dann sein endgültiges Team für die Europameisterschaften in Istanbul vom 10. bis 13. Dezember bekannt – insgesamt 33 Athleten, darunter auch Christoph Fildebrandt. Ob der 20-Jährige nur in der Staffel oder vielleicht doch noch im Einzelrennen über 50 Meter Freistil zum Einsatz kommt, wird sich erst kurz vor den Titelkämpfen entscheiden. Der letzte Auftritt eines Dormagener Schwimmers auf der großen internationalen Bühne liegt bereits 21 Jahre zurück. 1988 schwamm Stephan Güsgen bei den Olympischen Spielen in Seoul über 50 Meter Freistil auf Rang 14.
Auch die weiteren TSV-Schwimmer präsentierten sich bei den nationalen Titelkämpfen in Top-Form. Mit Wladi Petrov, Achter über 800 Meter Freistil (8:10,94 Minuten) und Neunter über 1500 Meter Freistil (15:39,90 Minuten), sowie Nils Rötgers, unter anderem Achter in 48,32 Sekunden über 100 Meter Freistil, stießen in Essen noch zwei weitere TSV-Schwimmer in die nationale Spitze vor. Hinzu kommen noch Marco Antona, Sven Clausen, Christopher Reichelt, Franziska Zapke und Laura Zimmermann, die allesamt die nationalen Titelkämpfe auf der 25-Meter-Bahn im Essener Stadtbad mit zahlreichen guten Leistungen und Platzierungen im Mittelfeld beendeten.
Und setzten sich die Staffeln der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen in den vergangenen Jahren noch zumeist aus Aktiven aus Wuppertal und Uerdingen zusammen, bildeten in Essen – zumindest bei den Männern – die Dormagener das Gros der Mannschaft. Über 4x50 Meter Freistil standen mit Fildebrandt, Rötgers und Petrov gleich drei Schützlinge von Jürgen Schmitz im Bayer-Team. Gemeinsam mit dem Uerdinger Björn Koch schwammen sie in 1:30,21 Minuten auf Platz fünf. Über 4x50 Meter Lagen reichte es für Fildebrandt und Rötgers an der Seite der Wuppertaler Lukas Nattmann und Christian vom Lehn in 1:39,79 Minuten zu Platz sechs.
Sven Clausen 200 m Schmetterling 2:13,38 Minuten Pl. 48
Christoph Fildebrandt 200 m Freistil 1:46,41 Minuten Pl. 14
100 m Freistil 47,88 Sekunden Pl. 5
50 m Freistil 21,79 Sekunden Pl. 2
Wladi Petrov 800 m Freistil 8:10,94 Minuten Pl. 8
200 m Freistil 1:51,53 Minuten Pl. 39
1500 m Freistil 15:39,90 Minuten Pl. 9
400 m Freistil 3:55,48 Minuten Pl. 12
50 m Freistil 23,33 Sekunden Pl. 38
Christopher Reichelt 800 m Freistil 8:22,47 Minuten Pl. 14
1500 m Freistil 16:04,01 Minuten Pl. 20
400 m Freistil 4:03,29 Sekunden Pl. 30
Nils Rötgers 200 m Freistil 1:45,66 Minuten Pl. 11
100 m Freistil 48,32 Sekunden Pl. 8
50 m Freistil 22,68 Sekunden Pl. 11
Elisa Thimm 1500 m Freistil 16:36,58 Minuten Pl. 1
800 m Freistil 8:45,46 Minuten Pl. 5
200 m Freistil 2:02,00 Minuten Pl. 14
400 m Freistil 4:21,43 Minuten Pl. 16
Franziska Zapke 800 m Freistil 9:17,52 Minuten Pl. 26
200 m Freistil 2:10,35 Minuten Pl. 60
400 m Freistil 4:31,69 Minuten Pl. 41
Laura Zimmermann 200 m Rücken 2:19,98 Minuten Pl. 24
200 m Freistil 2:07,84 Minuten Pl. 47
100 m Rücken 1:05,40 Minuten Pl. 38
Harald Gehring
Erster DM-Titel seit 20 Jahren
Überraschungsgold für TSV-Schwimmerin Elisa Thimm
Mit einem Paukenschlag startete Elisa Thimm vom TSV Bayer Dormagen am Donnerstagabend in die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen in Essen. Die erst 15-jährige Rommerskirchenerin verwies über 1500 Meter Freistil die Frankfurterin Sarah Köhler nach 16:36,58 Minuten mit acht Hundertstelsekunden Vorsprung auf Platz zwei. Thimm musste allerdings lange am Beckenrand zittern, war sie doch aufgrund ihrer Meldezeit nicht für den schnellsten Lauf gesetzt. „Ich war schon im vorletzten Lauf dran“, erklärte die gebürtige Hackenbroicherin. „Ich habe auf eine Medaille gehofft, aber mit Gold habe ich natürlich nicht gerechnet.“
Es war der erste DM-Titel für einen Dormagener Schwimmer in der offenen Klasse seit 20 Jahren. 1989 gewann Stephan Güsgen bei den nationalen Titelkämpfen in Dortmund Gold über 50 Meter Schmetterling. Für Jürgen Schmitz, der 2007 als Trainer der SG Remscheid zum TSV Bayer nach Dormagen wechselte und Thimms Erfolg als eine „kleine Sensation“ betitelte, war es der erste DM-Titel seit acht Jahren. 2001 hatte sein Remscheider Schützling Desirée Mahle bei der Kurzbahn-DM in Rostock über 50 Meter Brust triumphiert.
Elisa Thimm knüpfte damit an ihre guten Leistungen aus dem Sommer an, als sich die Schülerin des Norbert-Gymnasiums in Knechtsteden bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Hamburg für die Junioren-Europameisterschaften in Prag qualifizierte. Dort gelang ihr mit einem siebten Platz über 1500 Meter Freistil auf Anhieb der Sprung in die europäische Spitze.
Bei den 800 m Freistil der Männer erreichte Wladi Petrow (Jg. 90) den 8. Platz mit persönlicher Bestzeit und Christopher Reichelt (Jg. 93), ebenfalls mit persönlicher Bestzeit, Platz 14.
Harald Gehring
Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen
Elf TSV-Aktive messen sich in Essen mit nationaler Spitze
Insgesamt elf Aktive des TSV Bayer Dormagen starten ab Donnerstag bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen in Essen (26. bis 29. November). Dabei will Christoph Fildebrandt versuchen, seinen Traum vom Ticket für die Europameisterschaften in Istanbul im Dezember zu verwirklichen. Die größten Chancen rechnet sich der 20-jährige Remscheider dabei über 50 Meter Freistil (Sonntag) aus. „Bei der EM werden auch die 4x50-Meter-Freistilstaffeln geschwommen. Vielleicht kann ich mich hierfür empfehlen“, so Fildebrandt, der zudem noch über 100 und 200 Meter Freistil ins Rennen gehen wird.
Mit insgesamt fünf Einzelstarts hat sich Wladi Petrov das größte Programm vorgenommen. Der Kölner Neuzugang ist ebenso wie Christopher Reichelt und Elisa Thimm bereits am Donnerstag gefordert: Thimm eröffnet über 1500 Meter Freistil, Petrov und Reichelt legen über 800 Meter Freistil nach. Die weiteren TSV-Starter in Essen sind: Sina Klein, Franziska Zapke, Laura Zimmermann, Marco Antona, Robin Böcker, Sven Clausen und Nils Rötgers.
Auf Edelmetall schielen die TSV-Männer mit der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen insbesondere bei den beiden Staffelentscheidungen, den 4x50 Meter Freistil und 4x50 Meter Lagen. Dabei stehen die Chancen gut, dass über 4x50 Meter Freistil ein reines Dormagener Quartett für die SG Bayer an den Start gehen wird.
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen am 21.11.09
TSV-Aktive bilden das Gros der Bayer-Teams in der 1. Bundesliga
Gleich sieben Aktive des TSV Bayer Dormagen standen im zehnköpfigen Männer-Team der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen beim Vorkampf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen in der 1. Bundesliga in Hannover. Dabei sammelte Christoph Fildebrandt bei fünf Starts insgesamt 4254 Punkte und schwamm in 48,10 Sekunden über 100 Meter Freistil (935 Punkte) zugleich einen neuen NRW-Rekord. Über 800 Punkte blieben auch die TSV-Schwimmer Nils Rötgers in 1:48,33 Minuten über 200 Meter Freistil (858) und Robin Böcker in 29,19 Sekunden über 50 Meter Brust (807). Aus Dormagener Sicht ergänzten noch Marco Antona, Christian Niestroj, Wladi Petrov und Christopher Reichelt das SG-Team. Unter den 14 Männer-Teams der 1. Bundesliga belegte die SG Bayer am Ende mit 26.212 Punkten Rang neun.
Einen Rang besser platzierten sich die Frauen der SG Bayer: 25.366 Zähler bedeuteten in der Endabrechnung Platz acht. Von den vier Dormagenerinnen im Team war Elisa Thimm gleich fünf Mal gefordert, knackte dabei sowohl über 800 Meter Freistil (8:42,84 Minuten/843 Punkte) als auch über 200 Meter Freistil (2:01,90 Minuten/835) die 800er-Marke. Die weiteren TSV-Schwimmerinnen im Team: Sina Klein, Bettina Trampler und Laura Zimmermann.
Das Finale der 1. Bundesliga findet für beide Mannschaften der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen am 5./6. Dezember in Wuppertal statt.
Das Ergebnis der 1. Bundesliga – Frauen und Männer – ist zu finden unter:
FINA / ARENA Swimming World Cup Berlin 2009 am 14. und 15. November 2009
Für die beiden Dormagener Christoph Fildebrandt und Nils Rötgers stand mit dem Weltcup in Berlin am Wochenende der letzte Formtest vor den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen in Essen (26. bis 29. November) auf dem Programm. Dabei präsentierten sich die Athleten vom TSV Bayer zwar noch nicht in Topform, schwammen aufgrund der Tatsache, dass der Wettkampf aus dem Training heraus absolviert wurde, aber ansprechende Zeiten. So blieben beide über 100 Meter Freistil unter der 50-Sekunden-Marke: Rötgers benötigte gerade einmal 49,25 Sekunden und wurde 45. im international hochkarätig besetzten Starterfeld, Fildebrandt war nur 28 Hundertstelsekunden langsamer (52.). Über 50 und 200 Meter Freistil hatte Fildebrandt (22,57 Sekunden und 1:48,46 Minuten) im direkten Vergleich mit seinem Mannschaftskameraden (23,11 Sekunden und 1:49,13 Minuten) knapp die Nase vorn.
(Harald Gehring)
Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen am 7. und 8. November
TSV-Dreifachsieg auf NRW-Ebene
Die Schwimmer des TSV Bayer Dormagen sind in der Spitze Nordrhein-Westfalens ganz oben angekommen. Bei den NRW-Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal gab es für die Schützlinge von Trainer Jürgen Schmitz einen Dreifachsieg in der offenen Klasse über 200 Meter Freistil: Christoph Fildebrandt triumphierte in 1:48,77 Minuten vor seinen Teamkameraden Nils Rötgers (1:50,02) und Wladi Petrov (1:51,22). Fildebrandt sicherte sich im Bergischen Land zudem noch die NRW-Titel über 50 Meter Freistil (22,82 Sekunden) und 100 Meter Freistil (49,42) und wurde Dritter über 50 Meter Schmetterling. Über 100 Meter Freistil verwies er erneut Rötgers (50,63) auf Rang zwei. Petrov gewann neben den 200 Meter Freistil auch über die 400 Meter Freistil in 4:02,20 Minuten Bronze in der offenen Klasse.
NRW-Meisterin in der offenen Wertung wurde auch Neuzugang Laura Zimmermann. Die Ex-Kölnerin war in 2:17,94 Minuten über 200 Meter Rücken nicht zu schlagen. Auch der zweite Neuzugang in den TSV-Reihen, Sina Klein (zuletzt 1. FC Quadrath-Ichendorf), schwamm auf Anhieb auf das Siegerpodest. 2:17,07 Minuten bedeuteten Rang zwei über 200 Meter Schmetterling. Die insgesamt elfte Medaille in den Einzelwertungen in der offenen Klasse ging an Marco Antona als Zweiter über 100 Meter Brust (1:03,79). Bei den Staffeln überzeugte das TSV-Quartett um Fildebrandt, Rötgers, Petrov und Ruben Böcker als souveräner NRW-Meister über 4x50 Meter Freistil (1:33,47 Minuten).
Auch in den Jahrgangwertungen mischten die TSV-Aktiven kräftig mit, standen hier insgesamt 23 Mal auf dem Siegerpodest und gewannen zehn Goldmedaillen. Sina Klein (vier Titel) und Marco Antona (drei) zählten hier zu den erfolgreichsten Dormagenern. Weitere Jahrgangsmedaillen gingen an Robin Böcker, Michael Gasper, Christopher Reichelt, Sven Clausen, Elisa Thimm, Franziska Zapke und Laura Zimmermann.
Bereits am kommenden Wochenende sind Christoph Fildebrandt und Nils Rötgers beim „FINA/Arena Swimming World Cup“ in Berlin auf internationaler Bühne gefordert.
Direkt im Anschluss an das Herbst-Trainingslager im italienischen Riccione testeten einige TSV-Schwimmer ihre Form beim International Swimming Festival in Aachen. Beim hochkarätig besetzten Traditions-Meeting – insgesamt 13 Olympia-Teilnehmer waren am Start – schwamm Christoph Fildebrandt in 1:50,41 Minuten über 200 Meter Freistil auf Rang fünf. Nur 25 Hundertstelsekunden langsamer war Vereinskamerad Nils Rötgers auf Platz sechs. Wladi Petrov schwamm als Zehnter in 1:52,57 Minuten eine neue persönliche Bestzeit und unterbot zudem in 15:53,21 Minuten über 1500 Meter Freistil als Siebter die 16-Minuten-Marke. Christopher Reichelt belegte auf selbiger Strecke in 16:14,96 Minuten Rang elf. Ebenfalls auf den „langen Strecken“ waren auch Elisa Thimm und Franziska Zapke – jeweils 800 Meter Freistil – gemeldet: Thimm wurde Achte in 9:00,68 Minuten, Zapke 14. in 9:16,48 Minuten.
(Harald Gehring)
Herbst- Trainingslager in Riccione 2009
Und schon ist wieder eine anstrengende, aber auch schöne Trainingswoche in Riccione (Italien) um. Dieses Mal waren wir jedoch in einem anderen Hotel untergebracht, da unser Stammhotel renoviert wird. Es hatte zwar etwas kleinere Zimmer, was mit 12 Leuten abends ein kleines Platzproblem darstellte, der Stimmung jedoch keinen Dämpfer verpasste. Ebenso das schlechte Wetter, aus Insiderkreisen wissen wir, dass es das schlechteste Wetter seit 10 Jahren in Italien zu dieser Jahreszeit war, gab uns eher mehr Motivation uns anzustrengen. Der aus dieser Situation entstandene Schlachtruf: „Mieses Wetter, jetzt wird gebrettert!“ half uns die kräftezehrenden Einheiten zu überleben. Auch sind wir wieder mit unseren schon legendären Fahrrädern durch den strömenden Regen gefahren, so dass wir uns das Abduschen für die eigentliche Trainingseinheit sparen konnten. Am Ende der Woche, nach exakt 12 Einheiten, war absolut jeder an seinen Grenzen angekommen. Auch zusätzliches Kraft- und Lauftraining, was für drei ausgewählte Personen auch einmal am letzten Tag spät abends stattfand, schlauchte uns ziemlich. Wer von uns dann noch nach dem leckeren Abendessen nicht schlafen konnte, absolvierte eine freiwillige Krafteinheit an der Boxmaschine gegenüber in der Spielhalle und gewährleistete sich damit einen 100%ig tiefen Schlaf. Und so schnell wir in Italien waren, so schnell waren wir auch schon wieder weg. Doch ich glaube trotzdem, dass wir außer Muskelkater und Müdigkeit auch eine Menge neuer Erfahrungen und Kraft für die bevorstehende Kurzbahnsaison mitgenommen haben.
Christopher Reichelt
09.10.2009
Verbandsmeisterschaften Rhein - Wupper:
TSV-Schwimmer eine Klasse für sich
Eine Klasse für sich waren die Aktiven des TSV Bayer Dormagen bei den Verbandsmeisterschaften Rhein-Wupper in Remscheid. 51 Titel, davon 14 in der Offenen Klasse, sprechen für die eindrucksvolle Dormagener Bilanz auf Verbands-Ebene.
Dabei schwamm der Ex-Remscheider Christoph Fildebrandt, seit einigen Wochen auch Mitglied des B-Kader des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), gleich sechs Mal zu Gold in der Offenen Klasse und stellte in seinem alten Heimatbad über 50 m Freistil in 22,37 Sekunden einen neuen Beckenrekord auf. Seine weiteren Titel gewann er über 100 m Freistil (50,64 Sekunden), 200 m Freistil (1:50,06 Minuten), 400 m Freistil (3:59,48 Minuten), 50 m Brust (29,01 Sekunden) und 50 m Schmetterling (24,94 Sekunden).
Die TSV-Neuzugänge Sina Klein und Laura Zimmermann heimsten jeweils zwei Verbandstitel in der Offenen Wertung ein: Klein überzeugte in 1:06,31 Minuten über 100 m Schmetterling und 2:23,85 Minuten über 200 m Schmetterling, Zimmermann in 31,36 Sekunden über 50 m Rücken und 2:23,13 Minuten über 200 m Rücken. Elisa Thimm (2:06,87 Minuten über 200 m Freistil), Nils Rötgers (4:37,12 Minuten über 400 m Lagen), Marco Antona (2:24,20 Minuten über 200 m Brust) und Robin Böcker (1:04,15 Minuten über 100 m Brust) – ein weiteres neues Gesicht in den TSV-Reihen – standen jeweils einmal ganz oben auf dem Siegerpodest.
Zudem gab es für die TSV-Aktiven noch mehrere Dutzend Silber- und Bronzemedaillen in der Offenen Klasse und den Jahrgangswertungen.
Das Protokoll der Verbandsmeisterschaften ist zu finden unter:
Peter Wermelskirchen schwimmt Deutschen Altersklassen-Rekord.
Beim Vorkampf zur DMSM in Wuppertal schwamm der Doppel-Europameister von Cadiz weiter auf der Erfolgswelle.Über 200m Schmetterling verbesserte er den Deutschen Altersklassen Rekord der AK-70 aus dem Jahre 1995 um 2,19 Sekunden auf 3:16,40 Min. Das sind in der Punktetabelle 1033 Punkte ... mehr.
Vier TSV-Schwimmer im Bundeskader
Christoph Fildebrandt vom TSV Bayer Dormagen wurde vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in den B-Kader für die Saison 2009/2010 berufen. Der Schützling von Trainer Jürgen Schmitz hatte im Sommer mit Bronze über 50 Meter Freistil (22,71 Sekunden) seine erste Einzelmedaille bei einer Deutschen Meisterschaft in der Offenen Klasse gewonnen.
Mannschaftskamerad Nils Rötgers gehört dem S-Kader an, die dreimalige Deutsche Vizemeisterin in ihrem Jahrgang (1994), Elisa Thimm, wurde mit Blick auf die Junioren-Europameisterschaften 2010 in Helsinki in den JEM-Kader berufen. Das TSV-Quartett in den Bundeskadern komplett macht Marco Antona (D/C-Kader).
Die TSV-Schwimmer bereiten sich vom 10. bis 17. Oktober im italienischen Riccione auf die anstehende Wintersaison mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften, den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften und dem Weltcup in Berlin vor.
Harald Gehring
Peter Wermelskirchen Europameister über 100m und 200m Schmetterling
Schon vor Beginn der Wettkämpfe der 12. Europameisterschaften der Masters in Cadiz/Sp. wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Mit einer Gesamtzahl von 4049 Schwimmern aus 34 Nationen waren die Meisterschaften das größte jemals organisierte Event in der europäischen Schwimmgeschichte. Darunter auch die beiden Dormagener Kerstin Schubert(35) und Peter Wermelskirchen(70) ... mehr