XIII. Weltmeisterschaften der Masters vom 30. Juli – 7. August 2010 in Göteborg/Schweden Bronzemedaille für Peter Wermelskirchen
Bei den XIII Weltmeisterschaften der Masters vom 30.07.-7.08.2010 in Göteborg/Swe hatten 5500 Teilnehmer aus 74 Nationen über 16 000 Starts gemeldet. Darunter Kerstin Schubert, Andrea Winzen, Egon Cholewa und Peter Wermelskirchen vom SG Bayer.
Nach Startschwierigkeiten ("Am Anfang war es schwer reinzukommen, und ich war sehr nervös.") sicherte sich Elisa Thimm bei den Junioren-Europameisterschaften (JEM) in Helsinki in ihrem letzten Rennen dann doch noch die erhoffte Medaille.
Als Startschwimmerin führte die Athletin des TSV Bayer Dormagen das Quartett des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) über 4x200 Meter Freistil zu Gold. Die 16-Jährige legte mit ihren 2:03,06 Minuten den Grundstein für den Erfolg. Juliane Reinhold, Silke Lippok und Johanna Friedrich machten den Sieg nach 8:06,78 Minuten schließlich perfekt. Vize-Europameister wurde das Team aus Großbritannien (8:10,21 Minuten) vor Italien (8:15,37 Minuten).
"Das war ein neuer JEM-Rekord", freute sich die Rommerskirchenerin über ihre erste internationale Medaille. "Elisa hatte als Startschwimmerin eine große Verantwortung. Jetzt hat Dormagen eine Europameisterin mit Rekordzeit in seinen Reihen", erklärte TSV-Trainer Jürgen Schmitz.
Thimm hatte die kontinentalen Titelkämpfe in der finnischen Metropole am Mittwoch mit einem sechsten Platz über 1500 Meter Freistil begonnen. Dabei war sie in 17:04,60 Minuten rund 25 Sekunden langsamer als bei ihrem Triumph bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Anfang Juni in Berlin. Auch am Donnerstag lief es noch nicht rund für die dreimalige nationale Jahrgangsmeisterin und zweifache DM-Bronzemedaillengewinnerin in der offenen Klasse. In 4:23,05 Minuten schied sie als 16. über 400 Meter Freistil bereits im Vorlauf aus. Ihre Zeit von den Deutschen Meisterschaften in der offenen Wertung vor zwei Wochen (4:13,53 Minuten) hätte ihr in Helsinki sogar Einzel-Gold beschert, das in 4:13,69 Minuten an Henriette Stenkvist aus Schweden ging.
Am Freitag folgte dann aber der erhoffte "Befreiungsschlag". In 8:47,13 Minuten schwamm Thimm über 800 Meter Freistil nicht nur auf Platz fünf, sie bestätigte auch endlich ihre in den Wochen zuvor geleisteten Ergebnisse. "Elisa hatte drei sportliche Höhepunkte innerhalb von nur sechs Wochen. Und zwischendurch war sie auch noch krank. Hätte sie durchtrainieren können, wäre es vermutlich noch besser gelaufen", so Schmitz.
"Ich habe überall mein Bestes gegeben. Meine Familie, das deutsche Team und meine Freunde zu Hause haben mich die ganze Zeit unterstützt. Alle waren immer für mich da und immer stolz auf mich", erklärte die frisch gebackene Junioren-Europameisterin.
Harald Gehring
06.07.2010
Deutsche Schwimm-Meisterschaften in Berlin Vier Medaillen und das begehrte EM-Ticket für „Filde“ Thimms Bronze-Coup / Jahrgangs-Medaille für Zimmermann
Große Erfolge zu erreichen ist eine Sache, sie zu bestätigen ein ganz andere. Christoph Fildebrandt vom TSV Bayer Dormagen ist dies bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin gelungen. Vor Jahresfrist hatte sich der 21-Jährige bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen für die Europameisterschaften in Istanbul auf der 25-Meter-Bahn qualifiziert. Nun legte er auf der 50-Meter-Bahn nach, löste in Berlin das Ticket für die kontinentalen Titelkämpfe in Budapest (4. bis 15. August).
„Es ist schon genial, dass ich mich erneut qualifiziert habe“, erklärte Fildebrandt. Und es war keine Selbstverständlichkeit, konnte der Schützling von Trainer Jürgen Schmitz aufgrund seiner Ausbildung zum Polizei-Kommissar in den vergangenen Wochen doch nur eingeschränkt trainieren. „Er war nur ein Mal pro Tag im Wasser – und das auf einer 25-Meter-Bahn“, ist sich Schmitz sicher, dass mit einer besseren Vorbereitung noch mehr möglich gewesen wäre. Mehr als insgesamt vier Medaillen – eine Gold- (4x200 Meter Freistil), zwei Silber- (4x100 Meter Lagen und 4x100 Meter Freistil – jeweils mit der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen) und eine Bronzemedaille (50 Meter Freistil).
Das EM-Ticket löste „Filde“ allerdings auf einer Strecke, auf der er um 59 Hundertstelsekunden am Edelmetall vorbeischwamm, den 100 Meter Freistil. 49,81 Sekunden bedeuten zwar den undankbaren vierten Platz, doch der bescherte ihm einen Platz in der 4x100-Meter-Freistilstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes in Budapest.
Volles Risiko ging „Filde“ über 200 Meter Freistil. Nach der Hälfte lag er noch auf Rang zwei hinter dem späteren Meister Paul Biedermann (1:45,84 Minuten), auf der zweiten Teilstrecke musste er dann aber seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen. „Auf den letzten 50 Metern ging nichts mehr.“ 1:51,01 Minuten bedeuteten am Ende Rang sechs.
74 Hundertstelsekunden langsamer war sein Mannschaftskamerad Nils Rötgers. Seine Zeit bescherte ihm Rang 13 und zusammen mit den 18. Plätzen über 50 Meter Freistil (23,82 Sekunden) und 100 Meter Freistil (51,58 Sekunden) einen versöhnlichen DM-Abschluss. Rötgers, Fildebrandt, Lasse Leßmann und Wladi Petrov (16. 400 Meter Freistil) hatten zu Beginn der nationalen Titelkämpfe mit Gold über 4x200 Meter Freistil (7:28,15 Minuten) für einen Paukenschlag gesorgt und zwei Tage später in gleicher Konstellation noch Silber über 4x100 Meter Freistil (3:24,22 Minuten) gewonnen. Über 4x100 Meter Lagen sprang „Filde“ nach Steffen Driesen, Christian vom Lehn und Björn Koch als Schlussschwimmer ins Wasser und führte das Bayer-Quartett hinter der SG Essen zu Silber (3:45,11 Minuten).
Zehn Tage vor den Junioren-Europameisterschaften in Helsinki (14. bis 18. Juli) präsentierte sich Elisa Thimm in Berlin bereits in Top-Form. In 4:13,53 Minuten schwamm sie über 400 Meter Freistil zu Bronze in der offenen Klasse – wie bereits vor einem Monat an gleicher Stelle über 1500 Meter Freistil. „Das war der absolute Hammer“, so Schmitz. Eine Medaille in den Jahrgangswertungen ging auf das Konto von Laura Zimmermann. 2:20,41 Minuten bedeuten Rang drei im Jahrgang 1993 über 200 Meter Rücken. Im B-Finale der offenen Klasse schwamm die Rückenspezialistin dann in 2:21,55 Minuten auf Platz 16. Thimm und Zimmermann hatten bereits am Donnerstagabend Bronze mit der 4x200-Meter-Freistilstaffel der SG Bayer gewonnen.
Harald Gehring
01.07.2010
Deutsche Schwimm-Meisterschaften in Berlin, Tag 1 und 2 Historischer Triumph für Dormagener Männer-Staffel Bronze für Thimm und Zimmermann
Sie gilt als „Königstaffel“, zählt immer zu den Höhepunkten einer großen Meisterschaft – so auch bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen, die aktuell in Berlin ausgetragen werden: die 4x200 Meter Freistilstaffel. Am Mittwoch setzte sich erstmals überhaupt bei einer DM ein Quartett des TSV die begehrte Krone auf. In 7:28,15 Minuten holten Nils Rötgers, Lasse Leßmann, Wladi Petrov und Christoph Fildebrandt für die „große“ SG Bayer Gold vor dem SC Wiesbaden 1911 (7:28,80 Minuten) und der SG Frankfurt (7:32,35 Minuten).
Bis zum Schlussschwimmer lagen alle drei Staffeln fast gleich auf. Mit 17 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Christoph Fildebrandt ging der Wiesbadener Joel Ax in Führung liegend auf die letzten 200 Meter, weitere zwei Zehntelsekunden hinter „Filde“ sprang Kai Heftrich für die Frankfurter ins Becken. Bereits nach 50 Metern hatte der 21-jährige Polizei-Kommissar-Anwärter in den Bayer-Reihen den Rückstand wettgemacht und ein Polster von knapp einer Sekunde heraus geschwommen, das er bis zum Ende nicht mehr wieder hergab. Die beste Platzierung einer rein Dormagener 4x200-Meter-Staffel liegt bereits 15 Jahre zurück. Damals schwammen Frank Sawalla, Martin Herrmann, Bodo Wermelskirchen und Harald Gehring in Warendorf auf Rang sechs.
Christoph Fildebrandt überzeugte aber nicht nur in der Mannschaft, auch in den Einzelkonkurrenzen gelang ihm ein optimaler Start in die nationalen Titelkämpfe. Über 50 Meter Freistil qualifizierte er sich hinter dem Hamburger Steffen Deibler (22,18 Sekunden) in 22,81 Sekunden als Zweiter für das Finale der besten Zehn, das am Freitagabend auf dem Programm steht. Über 100 Meter Freistil schwamm „Filde“ im Vorlauf in 50,06 Sekunden auf Rang vier. Bestätigt der Dormagener diesen Platz auch im Finale am Samstag, würde dies voraussichtlich die Qualifikation für die Europameisterschaften in Budapest (4. bis 15. August) bedeuten.
Mannschaftskamerad Nils Rötgers schwamm in 23,82 Sekunden über 50 Meter Freistil und 51,57 Sekunden über 100 Meter Freistil jeweils auf Platz 21. Aufgrund von Abmeldungen darf Rötgers über beide Strecken aber noch einmal in den B-Finals ran, schwimmt dort um die Plätze elf bis 20. Platz 21 erreichte auch Christopher Reichelt in 4:08,85 Minuten über 400 Meter Freistil. 2,91 Sekunden schneller und drei Plätze besser war der Dormagener Wladi Petrov über die 400-Meter-Distanz.
Auch die Dormagener Frauen durften sich bereits über eine Medaille freuen. Elisa Thimm und Laura Zimmermann sicherten sich an der Seite ihrer Vereinskameradinnen von der SG Bayer, Julia Makaric und Katharina Kurkuris, in 8:23,25 Minuten die Bronzemedaille über 4x200 Meter Freistil. Gold ging an das Quartett aus Essen (8:18,52 Minuten), Bronze nach Dortmund (8:18,76 Minuten).
Eine Einzelmedaille in der offenen Klasse im Visier hat Elisa Thimm, die in Berlin für die Junioren-Europameisterschaften (JEM) 2010 in Helsinki (14. bis 18. Juli) testet. Über 400 Meter Freistil schwamm die dreimalige Jahrgangsmeisterin 2010 in 4:17,65 Minuten im Vorlauf auf Platz drei (Finale am Samstag). Am Mittwoch war sie mit guten 58,30 Sekunden auf der für sie eher kurzen 100-Meter-Freistilstrecke in die DM (Platz 31) gestartet. Laura Zimmermann schwamm in 1:06,12 Minuten über 100 Meter Rücken auf Rang sieben in ihrem Jahrgang 1993, über 400 Meter Freistil wurde sie Achte (4:25,82 Minuten), über 50 Meter Rücken Neunte (31,94 Sekunden). Franziska Zapke belegte in 4:34,35 Minuten Rang 39 über 400 Meter Freistil.
Harald Gehring
30.06.2010
Deutsche Schwimm-Meisterschaften in Berlin Dormagener Quartett mit Titelchancen / „Filde“ will EM-Quali
Acht Aktive schickt der TSV Bayer Dormagen von Mittwoch bis Sonntag an bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin ins Rennen. Und das mit ganz unterschiedlichen Zielen: Christoph Fildebrandt zum Beispiel will sich nach der Kurzbahn-EM 2009 in Istanbul zum zweiten Mal in Folge für eine kontinentale Meisterschaft qualifizieren, Nils Rötgers plant den Durchbruch in die nationale Spitze, Elisa Thimm testet weiter für die Junioren-Europameisterschaften (JEM) 2010 in Helsinki (14. bis 18. Juli) und ein Lasse Leßmann, der vor rund drei Wochen bei den nationalen Jahrgangsmeisterschaften an gleicher Stelle jeweils Bronze über 200 Meter und 400 Meter Freistil gewonnen hatte, schnuppert nun erstmals bei den „ganz Großen“ rein.
Zu diesen gehört Christoph Fildebrandt spätestens seit dem vergangenen Winter, als sich der 21-jährige Polizei-Kommissar-Anwärter für die Europameisterschaften in Istanbul qualifizierte. Drei Einzelstarts warten auf den gebürtigen Wuppertaler in Berlin: 50 Meter, 100 Meter und 200 Meter Freistil. „Die besten Chancen auf eine Medaille habe ich auf der Sprintstrecke“, erklärt Fildebrandt, der bereits 2009 bei der Langbahn-DM zu Bronze über 50 Meter Freistil geschwommen war. „An Steffen Deibler kommt über diese Strecke wohl keiner vorbei."
Über die doppelte Distanz liebäugelt Fildebrandt allen voran mit einem der begehrten Plätze für die 4x100-Meter-Freistilstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in Budapest (4. bis 15. August). „Da wird es mal wieder auf Hundertstel ankommen“, ist sich der Schützling von Jürgen Schmitz sicher, der in den vergangenen Wochen in engster Abstimmung mit seinem Trainer in der Polizeischule in Brühl trainiert hat. Auch ohne die „schnellen Schwimmanzüge“, die seit der Jahreswende verboten sind, will der 21-Jährige wieder an seine Zeiten von 2009 anknüpfen. „Für die Staffel muss man über 100 Meter Freistil schon 49,6 Sekunden schwimmen.“ Und die 200 Meter-Distanz? „Die wird ganz besonders von meiner Tagesform abhängen.“
Seinen ersten Einsatz hat Fildebrandt bereits am Mittwochnachmittag im Vorlauf über 50 Meter Freistil. Am Donnerstagvormittag folgt dann der Vorlauf über 100 Meter Freistil, am Freitagvormittag der über 200 Meter Freistil. Die Finals mit der Vergabe der EM-Tickets stehen dann am Freitagabend (50 Meter Freistil), Samstag (100 Meter Freistil) und Sonntag (200 Meter Freistil) auf dem Programm. Exakt das gleiche Programm absolviert auch Nils Rötgers. Elisa Thimm und Wladi Petrov gehen über 100, 200 und 400 Meter Freistil an den Start, Franziska Zapke und Christopher Reichelt über 400 Meter Freistil. Das größte Programm absolviert Laura Zimmermann mit insgesamt fünf Einzelstarts: 50, 100 und 200 Meter Rücken sowie 200 und 400 Meter Freistil.
Bereits am Mittwochabend steht aus Dormagener Sicht noch ein ganz besonderer „Leckerbissen“ auf dem Programm. Fildebrandt, Rötgers, Petrov und Leßmann bilden das Quartett der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen über 4x200 Meter Freistil, das mit Titelchancen an den Start geht. „Das ist schon genial, dass die Bayer-Staffel mit vier Dormagener Schwimmern bestückt ist“, freut sich Jürgen Schmitz.
Harald Gehring
30.06.2010
„Kampfsportart“ Freiwasserschwimmen
Für den Dormagener Christopher Reichelt war es die erste nationale Meisterschaft im Freiwasser. Und es war eine buchstäblich harte. „Der Wettkampf war ein ständiger Kampf um die Ideallinie und das Nutzen des Windschattens anderer Schwimmer. Ich würde sagen, dass Freiwasserschwimmen eher in den Bereich „Kampfsportarten“ angesiedelt werden müsste“, erklärte der TSV-Athlet, der am Ende „froh und stolz“ nach 59:59,45 Minuten als Vierter in seinem Jahrgang 1993 das Rennen in Strausberg beendete. „Das war absolutes Neuland für mich. Als Langstreckler bin ich zwar lange Strecken gewöhnt, doch fünf Kilometer können einem zeitweilig doch ganz schön lang vorkommen. Nicht nur die niedrige Wassertemperatur von 20 Grad, sondern auch der fehlende Beckenboden und die Fischschwärme sind etwas gewöhnungsbedürftig.“
Reichelt scheint Rang vier in diesem Jahr gebucht zu haben: Bereits bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Becken vor drei Wochen in Berlin schlug der Dormagener zwei Mal als Vierter an. Über 1500 Meter Freistil fehlte ihm dabei lediglich die Winzigkeit von drei Hundertstelsekunden zu Edelmetall.
Deutsche Masters-Meisterschaften 4 Medaillen für Dormagener Masters
Für die 42. Deutschen Masters-Meisterschaften „Kurze Strecken“ vom 11.6.-13.6. in Hamburg hatten 322 Vereine 3681 Einzel und 631 Staffeln gemeldet. Darunter auch 5 Masters-Schwimmer der SG Bayer aus Dormagen. weiterlesen
09.06.2010
Deutschen Meisterschaften der Jahrgänge im Schwimmen Thimms dritter Coup / Erneut Bronze für Leßmann
Der Medaillenreigen für die Dormagener Schwimmer setzte sich auch an den letzten Tagen der Deutschen Meisterschaften der Jahrgänge im Schwimmen in Berlin fort. Nach dem Gold-Coup von Elisa Thimm und der damit verbundenen Qualifikation für Junioren-Europameisterschaften (JEM) 2010 in Helsinki (14. bis 18. Juli) sowie den Medaillen für Sina Klein, Marco Antona (jeweils Silber) und Lasse Leßmann (Bronze) folgte am Wochenende noch drei Mal Edelmetall.
Die 16-jährige Thimm machte das Triple noch perfekt und sicherte sich in ihrem Jahrgang 1994 nach den 400 Meter Freistil und 1500 Meter Freistil in 8:46,99 Minuten auch noch den Titel über 800 Meter Freistil. Mit dieser Zeit verpasste sie in der offenen Wertung als Vierte nur knapp das Podium. „Klasse, dass Elisa das JEM-Ticket in diesem Jahr wieder gelöst hat“, freute sich TSV-Trainer Jürgen Schmitz. Insgesamt stehen im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes für Helsinki 30 Aktive.
Die insgesamt siebte Medaille der TSV-Aktiven ging auf das Konto von Lasse Leßmann (1993), der sich wie bereits über 400 Meter Freistil auch über 200 Meter Freistil (1:53,73 Minuten) Bronze sicherte. Zum JEM-Ticket fehlten dem Remscheider, der täglich mit Trainer Jürgen Schmitz aus dem Bergischen Land an den Rhein pendelt, lediglich 33 Hundertstelsekunden. „Es ist unglaublich, wie er sich gesteigert hat“, so Schmitz. Leßmann hat im kommenden Jahr nochmals die Möglichkeit, sich für die JEM zu qualifizieren. In diesem Jahr gehört er noch dem jüngeren von zwei Jahrgängen, 1992 und 1993 an.
Lediglich 1,71 Sekunden fehlten Christopher Reichelt (1993) über 800 Meter Freistil nach 8:34,05 Minuten zu Bronze. Bereits über 1500 Meter Freistil hatte sich Reichelt mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben müssen. Ein weiterer vierter Platz ging auf das Konto von Marco Antona (1993) in 1:05,12 Minuten über 100 Meter Brust. Antona hatte über die doppelte Distanz zu Beginn der Meisterschaften bereits Silber gewonnen.
Auch die weiteren TSV-Schwimmer, Sina Klein, Franziska Zapke und Sven Clausen, (alle TSV) beendeten die Jahrgangs-Titelkämpfe mit guten Ergebnissen. Niklas Waldi schnupperte in Berlin erstmals DM-Luft und beendete den Jugend-Mehrkampf auf Platz 38.
Deutschen Meisterschaften der Jahrgänge im Schwimmen Thimm schwimmt Konkurrenz davon / Doppel-Gold und JEM-Quali
Sie ist und bleibt die Vorzeigeschwimmerin des TSV Bayer Dormagen: Elisa Thimm. Die Dormagenerin knüpfte an den beiden ersten Tagen der Deutschen Meisterschaften der Jahrgänge im Schwimmen in Berlin nahtlos an ihre bereits im vergangenen Jahr gezeigten Top-Leistungen an und qualifizierte sich mit zwei DM-Titeln in ihrem Jahrgang 1994 souverän für die Junioren-Europameisterschaften (JEM) 2010 in Helsinki (14. bis 18 Juli). „Das ist der absolute Hammer“, erklärte Thimms Trainer Jürgen Schmitz beim TSV Bayer Dormagen. „Sie hat die Konkurrenz deklassiert.“
Über 22 Sekunden betrug der Vorsprung der 16-Jährigen über 1500 Meter Freistil auf die Konkurrenz. Am Ende blieb die Uhr bei 16:39,72 Minuten stehen. Mit dieser Zeit sicherte sie sich neben Jahrgangs-Gold und der JEM-Quali zudem noch Bronze in der offenen Klasse. Erstmals überhaupt werden auf den „langen“ Strecken, den 800 und 1500 Meter Freistil (Männer und Frauen), bei einer Jahrgangs-DM auch Medaillen in der offenen Klasse vergeben. Diese beiden Wettbewerbe sind aus dem Programm der „offenen DM“ Anfang Juli genommen und in das Programm der Jahrgangs-DM integriert worden.
Doch damit nicht genug der Dominanz der gebürtigen Hackenbroicherin. Auch über 400 Meter Freistil war die Rommerskirchenerin nicht zu schlagen: In 4:15,95 Minuten schwamm sie der Konkurrenz mit über fünf Sekunden Vorsprung auf und davon. Thimm gehört bei der JEM in Finnland in diesem Jahr dem älteren von zwei Jahrgängen, 1994 und 1995, an. Die Chancen auf eine Verbesserung der Vorjahresplatzierung von Prag (Platz sieben über 1500 Meter Freistil) sind demnach gut.
Medaillen auch für Klein, Antona und Leßmann / Pech für Reichelt
Aber auch Thimms Mannschaftskollegen wuchsen an den beiden ersten Wettkampftagen der nationalen Titelkämpfe über sich hinaus. Marco Antona (1993) schwamm in 2:21,58 Minuten über 200 Meter Brust ebenso wie Sina Klein (1995) in 2:19,61 Minuten Schmetterling zu Silber. Lasse Leßmann (1993) sicherte sich in 4:06,00 Minuten Bronze über 400 Meter Freistil und verpasste als Vierter über
100 Meter Freistil (52,30 Sekunden) nur denkbar knapp das Podium. Um die Winzigkeit von drei Hundertstelsekunden verpasste auch Christopher Reichelt (1993) Edelmetall – und das nach 16:27,25 Minuten über 1500 Meter Freistil (Platz 4). Über 400 Meter Freistil reichte es für Reichelt in 4:06,52 Minuten zu Platz sechs. Franziska Zapke (1993) belegte in 17:43,41 Minuten den siebten Rang.
Auch die beiden Jüngsten im TSV-Team zeigten sich in guter Form: Florian Kohnenmergen (1996) schwamm bei seinem DM-Debüt in 27,24 Sekunden über 50 Meter Freistil auf Rang 19, Niklas Waldi (1997), der im Jugendmehrkampf an den Start geht, schwamm unter anderem in 1:19,01 über 100 Meter Brust auf Platz sechs.
Deutsche Meisterschaften der Jahrgänge im Schwimmen Thimm hofft auf erneute JEM-Qualifikation / Neun TSV-Aktive am Start
Insgesamt neun Aktive des TSV Bayer Dormagen kämpfen von heute an bei den Deutschen Meisterschaften der Jahrgänge im Schwimmen in Berlin (2. bis 6. Juni) nicht nur um persönliche Bestzeiten, sondern auch um Finalplätze, Medaillen und Qualifikationen für internationale Meisterschaften. Dabei ruhen die TSV-Hoffnungen unter anderem auf Elisa Thimm. Die 16-Jährige hatte sich 2009 mit drei Silbermedaillen bei der Jahrgangs-DM das Ticket für die Junioren-Europameisterschaften (JEM) in Prag gesichert, wo die Rommerskirchenerin als Siebte über 1500 Meter Freistil in die internationale Spitze schwamm. In diesem Jahr kann der Schützling von Jürgen Schmitz nun erneut das Ticket für die kontinentalen Meisterschaften lösen.
Vor einem Jahr musste sich Thimm in Prag größtenteils mit älteren Konkurrentinnen messen, denn mit ihren damals 15 Jahren war die NGZ-Sportlerin des Monats Mai 2009 der jüngere von zwei Jahrgängen (1993/1994). Bei den Junioren-Europameisterschaften 2010 in Helsinki (14. bis 18 Juli) werden in diesem Jahr bei den Frauen die Jahrgänge 1994 und 1995 zusammen gewertet. Ein kleiner Vorteil für die gebürtige Hackenbroicherin, die dem Jahrgang 1994 angehört – vorausgesetzt sie qualifiziert sich für die Titelkämpfe in der finnischen Metropole.
Thimm geht in Berlin gleich vier Mal an den Start, gibt bereits heute (02.06) über 1500 Meter Freistil ihr Debüt bei den diesjährigen Titelkämpfen. Die TSV-Schwimmerin startet zudem noch über 200, 400 und 800 Meter Freistil. Erstmals überhaupt werden auf den „langen“ Strecken, den 800 und 1500 Meter Freistil (Männer und Frauen), auch Medaillen in der offenen Klasse vergeben. Diese beiden Wettbewerbe sind aus dem Programm der „offenen DM“ Anfang Juli genommen und in das Programm der Jahrgangs-DM integriert worden.
Die JEM im Visier hat auch Mannschaftskamerad Marco Antona. Obwohl der Brustspezialist dem jüngeren JEM-Jahrgang angehört – 1992/1993 bei den Männern – ist Helsinki machbar. So ist über die 100-Meter-Brustdistanz lediglich sein Teamkollege von der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen, Christian vom Lehn (Wuppertal), mit einer schnelleren Zeit gemeldet.
Top-Acht-Platzierungen in ihren Jahrgängen streben auch die Dormagener Sina Klein (1995), Christopher Reichelt (1993) und Lasse Leßmann (1993) an. Die weiteren TSV-Starter in Berlin sind: Franziska Zapke (1993), Florian Kohnenmergen (1996), Sven Clausen (1993) und Niklas Waldi (1997), der im Jugend-Mehrkampf erstmals DM-Luft schnuppern darf.
Bei den diesjährigen Meisterschaften des Schwimmverbandes Rhein-Wupper am 9.05.2010 in Korschenbroich waren die Masters der SG Bayer aus Dormagen wieder sehr erfolgreich.
Alle an der Meisterschaft teilgenommenen Aktiven aus Dormagen schwammen auf einen Medaillen Platz. weiterlesen
18.05.2010
NRW-Meisterschaften Doppelsiege für Fildebrandt und Antona
Mit zwei Einzeltiteln und einer Silbermedaille in der offenen Klasse avancierte Christoph Fildebrandt zum erfolgreichsten Aktiven des TSV Bayer bei den NRW-Meisterschaften im Schwimmen in Wuppertal. Der Schützling von Trainer Jürgen Schmitz verwies sowohl in 23,64 Sekunden über 50 Meter Freistil als auch in 1:54,65 Minuten über 200 Meter Freistil die Konkurrenz auf die Plätze. Über letztere Strecke belegte Mannschaftskamerad Nils Rötgers mit exakt einer Sekunde Rückstand Rang zwei. Fildebrandt, der zudem noch Silber über 100 Meter Freistil (51,87 Sekunden) gewann, und Rötgers schwammen an der Seite von Lasse Leßmann und Wladi Petrov zu Gold über 4x200 Meter Freistil (7:55,96 Minuten). Ein weiterer Podiumsplatz in der offenen Wertung ging auf das Konto von Laura Zimmermann. Die Rückenspezialistin gewann in 2:22,31 Minuten Silber über 200 Meter Rücken.
Auch in den Jahrgangswertungen platzierten sich die TSV-Aktiven mehrfach auf dem Podium. Marco Antona (Jahrgang 1993) schwamm gleich zwei Mal zu Gold, verwies die Konkurrenz sowohl in 1:05,20 Minuten über 100 Meter Brust als auch in 2:29,50 Minuten über 200 Meter Brust auf die Plätze. Leßmann siegte in 1:56,96 Minuten über 200 Meter Freistil, Zimmermann (beide 1993) in 1:07,30 Minuten über 100 Meter Rücken, Elisa Thimm (1994) in 2:08,70 Minuten über 200 Meter Freistil, Franziska Zapke (1993) über 200 Meter Schmetterling (2:30,54 Minuten) und Sina Klein (1995) ebenfalls über 200 Meter Schmetterling (2:25,19 Minuten). Weitere Medaillen in den Jahrgangswertungen gingen an Christopher Reichelt und Sven Clausen (beide 1993).
Niklas Waldi war mit sechs Medaillen bei acht Starts erfolgreichster Medaillensammler des TSV bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften der „jüngeren Jahrgänge“ (08. & 09.05) in Warendorf. Dabei setzte er sich in seinem Jahrgang 1997 über 200 Meter Lagen in einem packenden Finish – die ersten Vier trennten lediglich 25 Hundertstelsekunden – in 2:31,48 Minuten durch. Zudem wurde Waldi noch zwei Mal NRW-Vizemeister (100 Meter und 200 Meter Schmetterling) und gewann drei Bronzemedaillen (200 Meter und 400 Meter Freistil, 200 Meter Brust).
Bronze sicherte sich überraschend Florian Kohnenmergen (1996) über 50 Meter Freistil und 50 Meter Schmetterling. „Bisher hatte Florian noch keine Medaillen auf NRW-Ebene gewonnen. Jetzt schaffte er gleich zwei Mal den Sprung unter die besten Drei“, so TSV-Nachwuchstrainerin Maxi Breuer.
Aber auch die weiteren Aktiven aus der TSV-Nachwuchs-Mannschaft konnten sich in Warendorf deutlich steigern. Pia Geratz (1996) wurde Siebte über 400 Meter Freistil, Helena Runo (1996) jeweils Neunte über 200 Meter und 400 Meter Freistil. Zudem waren noch Alexandra Nellen (96), Sebastián Espinosa Ziegler (95) und Marco Spill (94) im Münsterland am Start.
15 Verbandstitel in der offenen Klasse und zahlreiche Jahrgangstitel lautete die eindrucksvolle Bilanz der Aktiven des TSV Bayer Dormagen bei den Verbandsmeisterschaften (24. & 25.04) im Schwimmen in Mönchengladbach. Dabei stand Christoph Fildebrandt (Bild 3. v.l.) gleich bei fünf Einzelrennen ganz oben auf dem Podium in der offenen Wertung, siegte über 50 Meter Freistil, 100 Meter Freistil, 200 Meter Freistil, 50 Meter Brust und 50 Meter Sc
hmetterling. Mannschaftskameradin Laura Zimmermann schlug über alle drei Rückenstrecken (50, 100 und 200 Meter) als Erste an.
Die weiteren TSV-Goldmedaillen gingen auf das Konto von Nils Rötgers (200 Meter Lagen und 200 Meter Rücken), Marco Antona (100 Meter Brust), Sven Clausen (200 Meter Schmetterling) und Christopher Reichelt (Bild: 2. v.l.). Letzterer verwies über 400 Meter Freistil in 4:10,33 Minuten gleich vier Mannschaftskameraden auf die Plätze: Fildebrandt, Wladi Petrov (Bild 1. v.l.), Lasse Leßmann und Rötgers. Die über 400 Meter Freistil geschlagenen Platzierten schwammen unterdessen über 4x100 Meter Freistil und 4x200 Meter Freistil gemeinsam zu Gold.
Zudem gab es zahlreichen vordere Platzierungen in den Jahrgangswertungen.
26. Deutsche Meisterschaften der Masters "Lange Strecken" Peter Wermelskirchen "Dreifacher Medaillengewinner"
Für die Deutschen Meisterschaften vom 23.4.-25.4.2010 in Köln hatten 633 Teilnehmer aus 255 Vereinen 1100 Einzelstearts und 124 Staffeln gemeldet. Darunter mit Kerstin Schumacher(AK-35), Andrea Winzen(40), Peter Wermelskirchen(70) und Robert Bastert(75) vier Masters der SG Bayer aus Dormagen. Es war für Kerstin, Andrea und Peter ein erster "Härtetest" für die WM im August in Göteborg/S. weiterlesen